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Terminologieverwaltung
Der Aufbau eines Systems zur Terminologieverwaltung (TMS) gewinnt für jede globale Produktstrategie zunehmend an Bedeutung.
Terminologie als Teil der Unternehmensstrategie
Termini, die in Schlüsselbotschaften zur Stärkung einer Marke verwendet werden, sind Teil der Unternehmensstrategie und können als Vermögenswert betrachtet werden. Daher ist es für jedes weltweit agierende Unternehmen entscheidend, potenziell widersprüchliche Begrifflichkeiten zu klären und eine einheitliche Unternehmenssprache in allen Medien weltweit sicherzustellen. Der unternehmenseigene Sprachgebrauch betrifft das gesamte Unternehmen, da alle Bereiche der Kommunikation unterliegen.
Erfahrungen haben gezeigt, dass ein System zur Terminologieverwaltung alle Lokalisierungsprozesse wesentlich verbessert. Es ist weniger Zeit und Aufwand erforderlich, um eine einheitliche Terminologie und eine korrekte Übersetzung in alle Sprachen sicherzustellen. Dies wird zudem durch die Einbindung von Terminologiedatenbanken in Translation Memories und Autorensysteme erleichtert.
Einsatz zahlreicher unternehmenseigener Terminologieverwaltungssysteme und -lösungen
WhP berät seine Kunden bei der Erstellung und Pflege ihrer Terminologiedatenbanken unter Verwendung kundeneigener Prozesse und Tools. Zudem hat WhP eine Open Source-Initiative für die Entwicklung eines Standardtools ins Leben gerufen. Dieses wurde gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe der Open Source Community entworfen und von WhP gesponsert. Zu den Zielen dieser Gruppe, die sich aus Sprachdienstleistern und Großunternehmen zusammensetzt, gehört die Entwicklung von Lösungen für die Vielzahl der heute existierenden kundeneigenen Systeme und Prozesse.
TBX ist ein Open Source, XML-basiertes Standardformat für Terminologiedaten, das Einheitlichkeit fördert und den Fluss und Austausch terminologischer Informationen erleichtert. Es wurde am 21. Februar 2007 zur ISO-Zertifizierung vorgelegt.
TBX-Basic wurde für kleine bis mittelständische Unternehmen konzipiert und soll Lokalisierungsdienstleistern (LSPs = Localization Service Providers) einen Standard für die Entwicklung von Terminologieressourcen bieten. Dadurch werden die Kompatibilität und Wiederverwendung zwischen verschiedenen Lokalisierungstools optimiert.
Die wichtigsten Schritte beim Aufbau eines TMS
Erfassung und Analyse vorhandener Daten und Hinzufügen neuer Begriffe
Zunächst werden vorhandene Daten aus einer Vielfalt interner und öffentlich zugänglicher Quellen (Glossare, Ausschlusslisten, Abkürzungen und Benutzeroberflächen-Terminologie sowie Microsoft-Glossare und Standardterminologielisten) zusammengestellt. Anschließend werden neue Schlüsselbegriffe hinzugefügt und zusammen mit dem bereits bestehenden Material übersetzt und vom Kunden genehmigt.
Terminologie-Extraktion: Die Begriffsauswahl erfolgt auf Basis einer Durchsicht einer Reihe von Texten. Bei dieser werden relevante Termini, ihre Bedeutung sowie potentielle Definitionen, Kontext und Anwendung festgehalten. Dieser Schritt erfolgt zu Beginn der Übersetzung. Professionelle Lokalisierungsdienstleister führen zudem eine Terminologie-Extraktion während des Übersetzungsvorgangs durch. Jeder bereichs- oder kundenspezifische Begriff wird in den Terminologie-Auswahlprozess aufgenommen.
Aufbau einer Begriffsliste: Alle extrahierten Begriffe werden in einer Definitionsdatei abgelegt.
Ein System zur Terminologieverwaltung eignet sich
- zur Erstellung und Pflege einer spezifischen Fachterminologie und zur Bereitstellung dieser Informationen mittels einer Terminologiedatenbank, eines Wörterbuchs, etc. Auf diese Weise ist die Terminologie auch in komplexen Multimarket-Arbeitsumgebungen leicht zugänglich.
- als Referenz für alle, die Zugang zur Fachterminologie benötigen: technische Redakteure, Übersetzer, Kundendienstmitarbeiter, Geschäftsleitung, Rechtsabteilungen etc.
Obwohl die Entwicklung einer umfassenden Terminologieverwaltung kostenintensiv ist, liegen WhP Aussagen und Nachweise vor, die zeigen, dass eine kurzfristige Rentabilität durchaus möglich ist.
Bitte fordern Sie unser White Paper zum folgenden Thema an Terminology Management Initiative (Terminologie-Consulting - nur auf Englisch verfügbar)
